Vom Leben frisiert – Teil 1

Stellen Sie sich das mal vor: Sie werden mit einem Vokuhila-Haarschnitt geboren, mit einem Ziegenbärtchen oder gesträhnter Dauerwelle – und müssen ein Leben lang mit diesem Aussehen leben. Ein Leben lang!Weil Ihnen der Zugang zum Frisörsalon versperrt ist. Weil Sie nicht einfach so in eine Drogerie marschieren und eine Coloration kaufen können. Weil Ihnen zum Gebrauch einer Schere der nötige Daumen fehlt. Dieses Wesen, der Kaiserschnurrbarttamarin, ist einem solchen Schicksal ausgeliefert. Es hat sich nie für diesen Bart entschieden. Diese Bürde wurde ihm auferlegt, fernab aller Trends und Moden. Es ist auf ewig verdammt, wie eine Mischung aus Fuchur („Die unendliche Geschichte“) und Horst Lichter (TV-Koch und eiserner Schnauzerträger) auszusehen. Lieber Kaiserschnurrbarttamarin, wir fühlen mit Dir, wir würden Dir gerne eine Tube Gel spendieren, damit Du den Bart wenigstens lustig nach oben drehen kannst. Aber wir wissen nicht, wo Du wohnst. Und so bleibt uns nur zu sagen: Kaiserschnurrbarttamarin, Du Opfer!

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ein Kommentar

  1. Salvador Dali sagte immer: „Mit Ozelotkot kann man auch linksdrehende Schnurrbärte betonieren!“ Leider haben sich die beiden nie persönlich kennengelernt.

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