Pro und Contra: Blasloch-Penetration

Der Amazonas-Delfin, Inia geoffrensis, unterscheidet sich gleich in mehrfacher Hinsicht von anderen Delfinarten: Seine Schnauze ist behaart, das Männchen wirft in der Paarungszeit mit Stöcken und kleinen Felsbrocken um sich, um Weibchen zu imponieren, und wenn ein Rivale einen dicken Tonklumpen im Maul führt, muss der dringend abgejagt werden. Dann gibt es richtig Krieg. Das verstörendste Verhalten, das der Amazonas-Delfin nach heutigem Forschungsstand weltweit exklusiv hat, ist allerdings die Blasloch-Penetration: das Eindringen des Delfinmännchen-Penis in das Atemloch eines Artgenossen mit dem Ziel der sexuellen Vergnügung. Das Geschlecht des Gegenübers ist dabei zu vernachlässigen. Wichtig ist nur die zeitliche Begrenzung. Nach durchschnittlich 30 Sekunden braucht ein Amazonas-Delfin nämlich frischen Sauerstoff.

Oft werden Blasloch-Penetrationen in Gruppen zelebriert. Dies ist der einzige bekannte Fall von nasalem Sex im Tierreich. Trotz zahlreicher Augenzeugenberichte existieren bislang weder Foto- noch Videoaufnahmen des Spaktakels. Wohl aber eine plastische Rekonstruktion, die gegenwärtig in einem New Yorker Museum zu bewundern ist:

Ricky Gervais hat sich des Themas angenommen und eine Konversation zwischen zwei beteiligten Delfinen ersponnen – inklusive der schönen Zeilen „I love you, Dave, but I can’t breathe“ beziehungsweise „It’s in the head or nothing“. Anzusehen hier.

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