Die Chancen des Rüsselhündchens

Seit mehr als 1000 Jahren ist keine Tierart mehr vom Menschen domestiziert worden. Es wird mal wieder Zeit: Das derzeit noch in Ostafrika heimische Rüsselhündchen könnte das neue Lieblingstier all derer werden, die Elefanten zwar toll, aber insgesamt zu platzraubend finden.

Das zur Familie der Rüsselspringer gehörende Rhynchocyon ist tatsächlich enger mit Dickhäutern verwandt als mit Nagern oder gar Hunden. Dabei passt es auch ausgewachsen in jeden Schuhlkarton. Neben einem erstaunlichen Body-Nas-Index und der drolligen Gesamterscheinung spricht noch einiges mehr für den baldigen Aufstieg des Rüsselhündchens zum Trendtier in Deutschlands Wohnzimmern:

– weiches Fell
– Kulleraugen
– lebt streng monogam
– frisst Spinnen

Die Domestizierung von Wildtieren ist natürlich ein aufwändiges Projekt. Gemeinsam haben alle bisherigen Versuche der Menschheitsgeschichte übrigens, dass die Gehirnmasse des jeweiligen Tieres um 20 bis 30 Prozent abnahm. Einen Versuch ist es wert.

credit: Joey Makalintal

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